Chronik der Lutherkirchengemeinde

 

01.09.1933  

In der Zeit des Nationalsozialismus wird die erste Lutherkirche als dritte evangelische Kirche in Nürtingen (nach der Stadt- und der Kreuzkirche) eingeweiht. Von ihrer Architektur her ist sie als Saalbau ohne Glockenturm gebaut.

 

02.03.1944  

Die erste Lutherkirche wird bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg

vollständig zerstört. Als einzige Zeugen dieses Gebäudes verbleiben nur noch ein Gemälde von Martin Luther (heute im Foyer des Martin-Luther-Hofes) und das Altarkreuz (heute im Clubraum des Martin-Luther-Hofes).

 

1946   

Erste Pläne für einen Neubau eines kirchlichen Zentrums auf dem Gelände der Lutherkirche werden gemacht. Bevor die Lutherkirchengemeinde jedoch den Bau einer eigenen neuen Kirche verwirklicht, unterstützt sie erst den Bau der Versöhnungskirche und die Renovierung der Stadtkirche.

 

1951    

Ein Vielzwecksaal, der vor allem den Kindergarten unterbringt, wird als Übergangslösung eingeweiht.

 

1953     

Das Pfarrhaus in der Marienstrasse 4 wird fertig gestellt.

 

1964-1980   

Gerhard Gut ist Pfarrer an der Lutherkirche.

 

1970     

Der Grundstein für die neue Lutherkirche und das dazu gehörige

Gemeindehaus, Martin-Luther-Hof, wird gelegt. Beim Bau wird der alte Vielzwecksaal durch ein "Foyer" mit dem neuem Gemeindesaal und der Kirche verbunden.

 

07.05.1972   

Die Gebäude werden von den Architekten Strohhäcker senior und junior eingeweiht. Architektonisch sind sie im Stil des evangelischen Kirchbaus seit Beginn der 1960er Jahre als so genanntes Gemeindezentrum konzipiert.

                       

Bis 1975   

Der Martin-Luther-Hof beherbergt die Diakonische Bezirksstelle im "Altbau“.

 

1972     

Drei Holzschnitt-Drucktafeln mit Lebensstationen des Apostel Paulus werden von Reinhold Strohhäcker geschaffen und der Lutherkirchengemeinde gestiftet.

 

1982-2002   

Ulrich Koring ist Pfarrer an der Lutherkirche.

 

1987    

Die Tzschöckel-Orgel mit zwei Manualen wird angeschafft.

 

1996      

Der Kircheninnenraum der Lutherkirche wird umgebaut und farblich neu gestaltet.

 

1998   

Die frei stehenden Prinzipalstücke (Altar mit Kreuz, Ambo und Taufstein) nach einem Entwurf von Gudrun Müsse-Florin und das Triptychon mit der Kreuzesdarstellung von Almut Kaiser werden in den Kirchenraum eingefügt.

 

1998       

Der Paulus-Zyklus wird als Altartriptychon installiert.

 

1999  

Der Pavillon im Innenhof des Gemeindezentrums wird eingeweiht.

 

Seit 2003  

Bärbel Brückner-Walter ist Pfarrerin der Lutherkirchengemeinde.

 

17.02.2008   

Die Lutherkirche öffnet zum ersten Mal ihre Türen für die Vesperkirche (eine Initiative der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Nürtingens und des Kreisdiakonieverbandes im Landkreis Esslingen).

 

04.2008  

Im Zuge einer Aufräumaktion im Rahmen der EMAS-Zertifizierung wird der Innenraum der Lutherkirche purifiziert.

 

2009-2011

Julia Früh ist Ausbildungsvikarin in der Lutherkirchengemeinde.

 

Ab 15. Sepember 2011

Stefanie Bauspieß ist Ausbildungsvikarin in der Lutherkirchengemeinde.

 

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